| Exkursion an/auf der U4 |
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Zurück zum Teil 2 Zwischen Stadtpark Schöneberg und Innsbrucker Platz |
| Teil 3 - Der südliche Bereich der ehem. U4 mit Eisack- und Otzentunnel |
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Bis Höhe
Rubensstr. reichte die alte, dem
Stadtautobahnbau zum Opfer gefallene Kehranlage der U4 in der Eisackstr.. Von hier führte ein immer noch vorhandener Verbindungstunnel zur um 1930 stillgelegten Betriebswerkstatt |
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| Lagebesprechung ... |
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| ... mit Lageplan |
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| Im Innenhof dieser Wohnanlage kann man den hier verlaufenden Verbindungstunnel erahnen |
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| Ein hier befindlicher Notausstieg erregt die Aufmerksamkeit der Teilnehmer |
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| Da man hier noch nicht hinein kann, versuchte man wenigstens mit Hilfe des Fotoapparat einen Einblick zu bekommen |
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Ein weiterer Notausstieg befindet sich am
Ende dieses Tunnels. (Edit-2007: Durch diesen Notausstieg werden heutzutage zu unregelmäßigen Terminen Besichtigungen des Tunnels durchgeführt) Hier kam das Gleis damals neben der Betriebswerkstatt (heute steht hier eine Schule) ans Tageslicht |
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Ein weiteres ca. 100m langes Tunnelstück
(Otzentunnel) befindet sich weiter südlich in einer Wohnanlage an der
Otzenstr./Baumeisterstr.
Dieser Tunnel überdachte ein Ausziehgleis der Betriebswerkstatt und sollte die damals entstandene Wohnanlage vor Lärm schützen. |
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Exkursionsbericht von Didi Bruegmann veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung des Autors |
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Am 23. August trafen wir uns am U-Bahnhof Nollendorfplatz zu einer Besichtigung der Schöneberger U-Bahn unter der sachkundigen Leitung des Berliner Unterwelten e.V. Für uns wurde die Gedenkstätte der im 1. Weltkrieg gefallenen U-Bahner aufgeschlossen, damit wir sie auch mal von innen betrachten können. Dann sahen wir uns die beiden unterirdischen Bahnsteige an und diskutierten die Pläne für die Weiterführung der U4. Dann ging es mit der U-Bahn zum Bayerischen Platz. Dort schauten wir uns kurz das sonderbare Eingangsgebäude an und fuhren weiter zum Bahnhof Rathaus Schöneberg. (Auf einen Zwischenhalt am Viktoria-Luise-Platz wurde verzichtet. Ich kann einen Besuch dieses Platzes aber nur empfehlen, da es sich um einen der schönsten Stadtplätze Berlins handelt. Er wird beschrieben im Buch "100 Jahre Viktoria-Luise-Platz in Berlin-Schöneberg" von Susanne Twardawa[1], das im Jahr 2000 erschienen ist.) Bei diesem wurde der ganz besondere Notausgang betrachtet und die freigelegten alten Kacheln mit den ursprünglichen Bahnhofsschildern "Stadtpark" bewundert. Die letzte Etappe zum Innsbrucker Platz gingen wir zu Fuß und bestiegen den Bahnhof durch den neuen nördlichen Zugang. Hier wurden wir auf die Merkmale des mittleren Zugangs aufmerksam gemacht, der während der Bauarbeiten des Stadtautobahntunnels eingerichtet war. Und dann ging's in die wirkliche Unterwelt: Den Rohbau des U10-Bahnhofs! Erstaunlich, welch riesige Anlage hier erstellt worden ist. Der komplette Bahnsteig und ein Stück Tunnel unter den Brücken der Ringbahn sind fertig und warten auf ihren Einsatz. Die vielen Ebenen sollten mit vielen Rolltreppen verbunden werden, Aufzüge waren dagegen nicht vorgesehen. Wir bestaunten auch die beiden Notausstiege, von denen der eine nur eine schmale Röhre ist, durch die man mit einer senkrechten Leiter emporsteigen sollte. (Ich machte zwar etliche Bilder von diesem Gewölbe, die aber durch Streulicht nicht genießbar sind. Die anderen Teilnehmer werden sicher bessere Ergebnisse vorlegen können.) Nach der Rückkehr auf die Oberfläche schauten wir uns den größeren Notausstieg von oben an und machten uns dann auf den Weg zum Gelände der ehemaligen Betriebswerkstatt. In der Traegerstraße konnten wir den Innenhof betreten, in dem der Zugang zu dem Verbindungstunnel liegt. An der Otzenstraße versuchten einige Teilnehmer, durch das bekannte Gitter des Notausstiegs einen Blick und sogar Fotos zu erhaschen. Durch Einsatz kreativer Sperrtechnik wurde dann auch der Weg zum "eingemauerten" Ausziehgleis freigemacht. Das war eine wirklich gelungene Exkursion, bei der sogar ich noch Neues sehen konnte! Meinen Dank an die Freunde der Unterwelten. In einem sehr gepflegten tagundnachtaktiven Restaurant (" Carousell ") in unmittelbarer Nähe zum S-Bahnhof Schöneberg ließen wir den Tag mit einem Sonder-BSE ausklingen. Da Didi [1] ISBN 3-89541-153-1 |
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Samstag, 20 Oktober 2007 - 17:23 |