| Entlang der Siemensbahn |
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Zurück zum Teil 1 Abschnitt Bf. Siemensstadt - Bf. Gartenfeld |
| Abschnitt 2 - Zwischen S-Bf. Siemensstadt und Spreebrücke |
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| Absperrung am Popitzweg |
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| S-Bahnhof Wernerwerk |
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| Spreebrücke |
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Weitere Bilder dieser Exkursion von anderen
Teilnehmern Bei
Niklas Pempel |
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Exkursionsbericht von Nicolas L. Jost den ich auf Wunsch einiger Herren eigentlich Schreiben sollte |
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Diesen Bericht hätte eigentlich Detlef Hoge schreiben müssen, da in seiner Abwesenheit ganz eindeutig beschlossen wurde, dass er ihn schreibt. Bedauerlicherweise schaute er den Überbringer der Botschaft (wer hat es ihm eigentlich gesagt?) nur ganz entsetzt an, bald darauf verliess er das Gasthaus. Nun wollen wir aber zum eigentlichen Thema kommen (Thema siehe Subject), denn wir sind nicht zum Vergnügen hier. Mutige Leser (und eine Leserin) haben es heute gewagt, die Siemensbahn zu benützen, wenn auch nicht in der Art und Weise, die Gott vorgesehen hatte, sondern zu Fuss, was hauptsächlich daran lag, dass der Zugsverkehr im Jahr 1980 eingestellt wurde. Zu diesem Zweck trafen wir uns um 16 Uhr des heutigen Tages an der Kreuzung Rohrdamm/Nonnendammallee, die sich ganz in der Nähe des U-Bahnhofes Rohrdamm befindet. Natürlich hielt mein Autobus nicht einfach an der Kreuzung, sondern fuhr einige hundert Meter weiter, damit ich vom klimatisierten Bus (Citaro L) ein Stück zurücklaufen konnte. An der Kreuzung angekommen, musste herausgefunden werden, welcher Mensch nun der richtige Ansprechpartner war. Zuerst ging ich auf einen etwas seltsamen Typen zu, der am Eingang des U-Bahnhofes auf einem Zaun sass. Allerdings sah er mich nur regungslos und recht dümmlich an, weshalb ich es mit dem nächsten Menschen, der wohl 20 m entfernt stand, versuchen wollte. Es stellte sich heraus, dass es sich um Thomas Krickstadt handelte, der sich gerade mit Detlef unterhielt. Wenige Minuten später näherten sich dann auch Dieter Bruegmann, Niklas Pempel und Andre Loop, der sich nicht an unseren Gesprächen beteiligen konnte, da er mithilfe seines mobilen Telephonapparates seiner Freundin den Weg wies. Ein Teilnehmer (Name ist dem Autor bekannt) erklärte, dass sie gar nicht zum Rohrdamm finden könne, da es dort keinerlei Schuhgeschäfte habe. Da nicht absehbar war, dass sie bis Sonnenuntergang eintreffen würde, trabten wir in Richtung des Bahnhofs Siemensstadt, der in seiner gar majestätischen Pracht himmlische Ruhe ausstrahlte. Da sich Thomas schon wunderbar auskannte, konnte er uns gleich auf die markanten Details der Station aufmerksam machen, daneben wurde die Haftungsfrage geklärt. Besonders bemerkenswert an diesem Bahnhof ist die Tatsache, dass in den unpassendsten Augenblicken viele Menschen dort herumlaufen. Wenn man den Fotoapparat zückt, dann kommen sie wie aus dem Nichts angerannt, wenn man durch das Loch im Zaun klettert, dann kommen wieder interessierte Passanten. An besagtem Loch im Zaun, welches uns den Aufstieg ermöglicht hätte, gingen wir nur vorbei, denn wir wollten zum Holiday Inn, das dem Schloss auf der Pfaueninsel verblüffend ähnlich sieht. Wir wollten freilich nur am Holiday Inn vorbei, denn unser Ziel war die Strasse am Schaltwerk, die vor zwei Jahren noch eine bequeme Aufstiegsmöglichkeit bot. Dort hat es nun aber einen dunkelgrünen Zaun, der die armen Wanderer zwingt, die unbequemere Aufstiegsmöglichkeit zu nehmen. Ist man oben angekommen, so hat man ziemlich exakt das südliche Ende der Aufstellanlage Gartenfeld erreicht. Umgeben von erstaunlich vielen Pflanzen mit erstaunlich vielen Dornen schlichen wir in Richtung des Bahnhofs Gartenfeld. Wir entdeckten das besagte SV-Signal, ein komisches Ding, von dem Dieter vermutete, dass es die Behausung des S-Bahn-Geistes sei und kartoffelförmige Pilze sowie einige Möbel. Leider gab es an dieser Strecke nicht nur dornige Pflanzen und S- Bahn-Geister, sondern auch Kleingartenanlagen mit vielen streitsüchtigen Kleingärtnern. Diese Kleingärtner haben nicht nur sehr wenig zu tun, sondern meinen auch noch, dass sie jedermann belehren müssten, was wir schon nach wenigen Minuten feststellen mussten. So unterhielt sich Thomas schreiend mit einem reizenden Herrn, der erklärte, es handele sich um DR- oder DDR-Hoheitsgebiet, das wir verlassen sollten. Was er genau gesagt hat, das hat Thomas vermutlich besser verstanden, weshalb ich ihn hiermit bitte, den Herrn zu zitieren. Kleingärten hat es nicht nur auf der westlichen Seite der Strecke, sondern auch auf der östlichen. Ein netter Herr im Feinrippunterhemd machte uns darauf aufmerksam, dass es sich hier nicht um einen Wanderweg, sondern um eine S-Bahnstrecke handelt. Bei so viel Fürsorge kann man sich nur noch höflich bedanken und insgeheim zu wünschen, dass er beim abendlichen Gewitter vom Blitz getroffen wurde. Wir näherten uns langsam dem Stellwerk, das sich hinter einer Kombination aus Maschendraht und Stacheldraht sicher wähnte. Thomas lotste uns schon rechtzeitig auf die richtige Spur, sodass wir dieses Hindernis ohne Probleme durchschreiten konnten. Plötzlich befanden wir uns auf einer Art Rasen (im Vergleich zu vorher), man konnte sich direkt frei bewegen und es liessen sich direkt vernünftige Bilder verewigen. Es muss aber gesagt werden, dass sich auch ausserhalb des "Sperrgebietes" der Zustand zumindest akzeptabel ist. So kann man die Vegetation beispielsweise nicht mit der auf der Stammbahn vergleichen. Wie soll man den Zustand der Anlagen einstufen? Sie sind zum grossen Teil vorhanden und sogar erkennbar. Man findet Kilometertafeln und - steine, Signalskelette, Prellböcke, Weichen, Fahrsperren und zusammengebrochene "Auftrittsbühnen". Da unzählige Bilder geschossen wurden, können es sich die geneigten Leser zumindest ungefähr vorstellen. Da kein Stellwerksbewohner in Sicht war, konnten wir nicht einmal Kaffee und Kuchen schnorren, weshalb uns nichts anderes übrig blieb, als weiter in Richtung des Perrons zu wandern. Leider konnten wir nicht zum Blumenladen, da am Bahnsteigende ein Zaun den Weg versperrte. Allerdings konnte man zumindest sehen, dass es ein paar Gewächshäuser (mit Plastikabdeckung, keine guten mit Glas) zu sehen gegeben hätte. Ein gewisser Zeitgenosse war hellauf begeistert, da er einen rostigen Schaltschrank erblickte, der sogar ein albernes Emblem auf der Front hatte, was er unbedingt herausfinden musste. Ein wahres Wunder, dass er sich beim Erreichen des Bahnsteigs nicht den Hals gebrochen hat. Da mittlerweile wohl jede Weiche und jedes alte Fernsprechhäuschen fotografiert worden war, mussten wir uns mit dem Gedanken abfinden, den Rückweg anzutreten, wir befanden uns schliesslich in einer Sackgasse. Andre, der die ganze Zeit fleissig telefoniert hatte, ging forschen Schrittes (gemessen an den Verhältnissen) voran, sodass wir schon recht bald wieder die Strasse am Schaltwerk erreichten. Da die einige Teilnehmerin mittlerweile den Bahnhof Siemensstadt erreicht hatte (nach einer Odyssee via Rüdesheimer Platz, Jungfernheide und vermutlich Eckernförde), wollte Andre ebendiesen Bahnhof ohne grosses Herumtrödeln erreichen, weshalb wir uns für den Weg auf öffentlichen Strassen entschieden haben. An dem Bahnhof, der wie eine Mischung aus typischem Hochbahnhof in Kreuzberg und dem S-Bahnhof Friedenau aussieht, trafen wir Christine dann doch noch an. Nachdem sie mehrfach versicherte, dass sie trotz ungeeignetem Schuhwerk kein Problem mit der Wanderung haben würde, kraxelten wir zum Bahnsteig hinauf. Auf diesem Bahnhof finden sich allerhand interessante Sachen - ein schlafendes Sv-Signal, das am Bahnsteigabgang lehnte, ein Gleis, dem der Schotter gestohlen wurde, Kilometertafeln, ein Liniennetz in einem Wartsaal und noch einen dieser komischen Schaltschränke mit einer schweren Tür, die wir noch einmal sehen sollten. Von hier sieht man sogar das Schaltwerk und hat auch sonst eine gute Aussicht auf das Siemens-Areal. Im südlichen Treppenabgang, sehr nah an der provisorischen Wand zum Bahnhofseingang, der heute eine Baiz ist, schläft ein Kühlschrank, Werbung für ein Getränkeland hatte es auch noch. Wir passierten die Reste des Selbstblocksignals mit Fahrtsperre und wandelten in Richtung *der* Kurve. Wir liefen zwischen Gestrüpp durch ein typisches Wohngebiet, das laut Thomas wie die Siemensbahn gute 75 Jahre alt ist. Wir passierten Kilometersteine, Fahrsperren, Bäume, Dornen, eine tote Maus, seltsame Pilze und einen roten Cadillac, der allerdings nicht auf, sondern neben der Strecke gestanden ist. Dann erreichten wir plötzlich *die* Kurve, die sich auch noch gut fotografieren liess. Auch wenn es auf diesem Abschnitt nicht so viel zu sehen gab, es war dank Thomas' Erklärungen zur Strecke und zu dem Viertel um uns herum sowie Niklas' Berichte von den Aktivitäten eines seltsamen Eisenbahnvereins mit Sitz in der Goerzallee nicht langweilig. Nach einer erstaunlich langen Zeit erreichten wir nun das lang erwartete Tor, das nicht etwa ein Zaun oder Stacheldraht ist, sondern ein echtes Tor. Ich erwähne dieses, weil manche Menschen nicht glauben, dass es sich wirklich um ein Tor handelt, was das Tor mit Nessie auf eine Stufe stellt (finde ich). Nachdem das Tor fotografiert wurde, musste ausdiskutiert werden, ob man es denn überqueren wollte. Andre und Freundin schienen nicht gerade begeistert, zumal Andre fürchtete, nach dieser Exkursion von einer Sondertruppe der Landespolizei verhaftet zu werden. Am Ende verschwanden Andre, Freundin und Dieter in Richtung Popitzweg, Thomas, Detlef, Niklas und meine Person umkletterten vorsichtig das Tor, was eine ziemlich spannende Sache war. Wie Thomas es durch den Kabelkanal geschafft hat, wusste er selbst nicht mehr so genau. Nun gingen wir also in Richtung der Spree, die anderen drei Teilnehmer gingen auf dem Boden in Richtung Bahnhof Wernerwerk, den wir nach wenigen Minuten erreicht hatten. Wäre die Aussicht nicht so phänomenal gewesen, dann hätten wir ihn sehr viel schneller erreicht. Die Brücke ist in sehr gutem Zustand, auch der aus "Gittern" bestehende Weg neben den Geleisen ist in gutem Zustand, da am Geländer zuweilen Plakate aufgehängt werden (aktuell: Bauhaus). Zwei Dinge am Bahnhof Wernerwerk sind beunruhigend: 1. Die Treppe von der Strecke aufs Perron 2. Das Loch von der Grösse einer Kaffeetasse im Perron Niklas bedauerte, dass das Bahnhofsschild über der Treppe zum Ausgang verschwunden ist, ansonsten ist der Bahnhof in relativ gutem Zustand, wenn man von diesem Loch einmal absieht. Unter dem Bahnsteig lagern einige Plattenstapel, die normalerweise für Gehwege benützt werden. Wem mögen sie gehören? Ich vermutete, dass Kluwe sie dort "vergessen" hat, Thomas nahm an, sie gehörten dem Blumenladen, der zweimal im Jahr geöffnet hat, wobei er an einem der beiden Tage Silvesterknaller verkauft, im Bahnhofseingang bzw. dem reizenden Gasthaus daneben. Thomas war ebenfalls überzeugt, dass diese beiden Geschäfte gute Verbindungen nach Italien (insb. Sizilien) hätten, allerdings hat er sich geringfügig anders ausgedrückt. Einige Fotos später gingen wir in Richtung Spreebrücke und betrachteten das grosse Siemens-Gelände. Entgegen Andres Befürchtungen kümmerte sich niemand um uns. Man hatte eigentlich das Gefühl, vollkommen alleine auf/über dem Gelände zu sein (wie die Stunden zuvor auch). Wir näherten uns dem Fluss, der sich durch stärker werdende Vegetation bemerkbar machte. Wir überlegten einige Zeit, ob man wir den vorsichtigen Weg auf die andere Brückenseite überleben würden. Jeder machte noch Fotos von der Brücke und von den jeweils anderen Wanderern (wobei ich auf dem Foto wirklich selten dämlich aussehe, was aber nur daran liegt, dass ich erwartete, dass die halbierte Brücke jeden Moment für unseren sicheren Tod sorgen würde). Zumindest war diese Brücke der einzige Ort, der vor zwei Jahren noch ganz anders aussah - die Brücke war doppelt so lang und der Fluss sah nicht wie ein Kanal aus. Vorsichtig gingen wir zurück zum anderen Ende der Brücke, über den Viadukt und kletterten irgendwie am Tor vorbei (die andere Richtung war einfacher). Vorsichtig verliessen wir das Trassee und mussten uns von ein paar arbeitslosen Trinkern, die ihr Arbeitslosengeld II auf einer Bank sitzend vergeudeten, sagen lassen, dass wir uns ruhiger verhalten sollten, da dies kein Spielplatz sei. Im Nachhinein nehme ich an, dass es sich um ein paar Neudeutsche handelte, die einen schönen Tag im Westen verleben wollten. Wir sind nicht zum Vergnügen hier, deshalb kehren wir zum Ernst des Lebens zurück. Wir entschieden uns für einen Besuch des Shoppingcenters mit dem gefälschten NBC-Logo, da der Dieter noch eine bayerische Brauerei unterstützen wollte und ein kühles Getränk, das sich ohne Kronenkorkenöffner konsumieren lässt, auch niemand etwas einzuwenden hatte. Im Anschluss wollte man das "Stammhaus" am U-Bahnhof Rohrdamm besuchen, wozu die Linie 7 benützt werden sollte. Da ich mich bereits auf der Hinfahrt fragte, was mit meinem Billett passiert ist, zog ich es vor, diesen wunderschönen Bahnhof (vor dem Umbau war er wirklich schön) am nächsten Aufgang wieder zu verlassen und den kurzen Weg zu Fuss zurückzulegen. Ich kam allerdings zur gleichen Zeit am Rohrdamm an und fand auch meinen Fahrschein wieder. Nun fuhr ich noch kurz mit Thomas und Niklas in einem zufällig gefundenen Automobil zum Bahnhof Siemensstadt, denn dort musste man noch die schmutzige Schranktür holen. Man hätte annehmen können, dass unsere Mitwanderer schon einmal zwei Tische zu einem grossen umfunktioniert hätten, aber das sollte wohl uns überlassen werden. Kaum hatte uns die Kellnerin Getränke und ein unterhaltsames Buch, das wohl tatsächlich die Speisekarte sein sollte, gebracht, meldete sich das Gewitter zu Wort. Zum Glück verliessen die schon erwähnten Rentner das Gasthaus in diesem Moment, sodass man einen Tisch in passender Grösse in Beschlag nehmen konnte. Dieses Wirtshaus war nicht nur scheusslich eingerichtet, sondern es war auch stickig darin. In dem Moment, in dem wir ein Fenster mittels eines Vierkantschlüssels (nützliche Dinger) öffnen wollten, kam eine Serviermaid herbei, sodass dieser Plan nicht realisiert werden konnte. Da man scheinbar keine normalen Fensterscheiben nehmen konnte, nahm ich an, dass es draussen nur noch nieseln würde, weshalb ich gegen 21 Uhr 35 zur Autobushaltestelle aufbrach und für 0,8 Liter Coca- Cola (falls es denn echtes Coke war) 5,10 EUR (das muss man sich mal vorstellen) bezahlte. Ich öffnete also die Tür und fand mich im Schaffhauser Rheinfall wieder. Allerdings hatte man diesen Rheinfall mit einer Art Lightshow ausgestattet. Nun gut, wenn ich so rasch als möglich in Richtung der Haltestelle eilte, würde ich es doch sicherlich trockenen Fusses in ein Wartehaus schaffen. Bedauerlicherweise regnete es so stark, dass ich nach Überqueren der Strasse nicht nur nasse Schuhe, sondern auch nasse Socken hatte. Ich eilte also durch den U-Bahnhof (auf La Palma blieb ich während eines Gewitters mal im Aufzug stecken, in Italien hielt ich mich während eines Gewitters längere Zeit in einem Zug auf, der sich ohne Strom in einem Tunnel befand, seitdem vermeide ich Fahrten mit Aufzügen und U-Bahnen während solcher Unwetter) und erreichte kurz vor Abfahrt des Busses die Haltestelle. Der Fahrer dieses Citaro L bereitete sich schon auf den Feierabend vor und fuhr recht zügig in Richtung Westend. Bedauerlicherweise stand auf dem Fürstenbrunner Weg ein Polizeiauto, das den Bus aufhielt, was wohl mit der überschwemmten Strasse zusammenhing. Ich ging daher mit ein paar anderen Fahrgästen an der Überschwemmung vorbei und fragte den Chauffeur des "Gegenbusses", ob er zufällig wenden und Richtung Süden fahren würde. Er hätte nichts dagegen, aber mit dem Dreiachser könne er nicht wenden. Allerdings sollte das Wasser innert einer Viertelstunde zumindest zum Teil abgeflossen sein. Tatsächlich kam der Autobus nach einiger Zeit vorsichtig durch das Wasser und nahm mich auf. Da die Linie 139 nun über die BAB 100 umgeleitet wurde, sah man den nächsten Bus nun vor uns, weshalb die Leitstelle dem Fahrer mitteilte, er solle am Kaiserdamm wenden und noch eine Runde nach Hakenfelde fahren. War wohl nichts mit dem Feierabend. Die sonstige Fahrt war relativ ereignislos, wenn man von dem Licht am Himmel, das von Zeit zu Zeit auftauchte, und der einen LSA am Breitenbachplatz, die in alle vier Richtungen Dauergelb zeigte, absah. Das war interessant, da nun jeder Automobilist dachte, dass er noch schnell über die Kreuzung fahren könnte. Wenigstens traf ich irgendwann in Lichterfelde ein. Ich hätte eigentlich gern die Bilder gezeigt, aber das Fräulein erklärte mir nach einem Anruf im Labor, dass eine der beiden Fototaschen (natürlich die mit den meisten Bildern der Siemensbahn) nicht wieder nach Berlin, sondern nach Bad Schwartau geschickt wurde. Nicolas L. Jost, Berlin, Germany |
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