| Die Goerzbahn |
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Zurück zum Teil 2 Entlang des Dahlemer Weg |
| Teil 3 - Der südliche Bereich auf dem Vereinsgelände und an der Goerzallee |
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| Die Strecke verlässt am Ende des Dahlemer Weg die Staße |
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| Keiner kann lesen ;-) |
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| Im Hintergrund das Vereinsgelände der AG Märkische Kleinbahn |
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| Rest vom ehemaligen Südbahnhof |
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| An und Neben der Goerzallee |
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| Mini-BSE auf dem Vereinsgelände |
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| Unser Tf am neuen, nicht entflammberen Prototyp der S-Bahn ;-) |
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Weitere Bilder bei André Loop (nur für kurze Zeit Online) |
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Exkursionsbericht von Thomas Krickstadt veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung des Autors |
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Da in einer demokratischen Abstimmung entschieden wurde, dass ich den Bericht zu schreiben hätte (das Abstimmungs- ergebnis lautete, glaube ich, 13:1), will ich mich 'mal daran versuchen und dabei hoffen, dass mich die Bilder von André in meinen Erinnerungen unterstützen. Ich hatte gedacht, dass ungefähr 40 Minuten ausreichend sein müssten, um vom U-Bahnhof Siemensdamm zum S-Bhf. Lichterfelde West zu gelangen (via U7 bis Jungfernheide, Ringbahn bis Schöneberg, Wannseebahn), brauchte dann aber doch eine knappe Stunde und kam deshalb 20 Minuten zu spät am Treffpunkt an. Glücklicherweise waren schon vom Bahnsteig der S1 aus viele viele bunte Warnwesten am südlichen Rand des Bahngeländes zu sehen, sodass mich ein kurzer Spurt Anschluss finden ließ. Zu meiner Erleichterung war ich nicht der Letzte, der zu spät zum Treffpunkt kam, da es ein bekannter und beliebter Organisator einer Jubiläums-Webseite auch nur mit 30minütiger Verspätung schaffte (auf einen weiteren Spandauer würden wir noch heute warten). So mittlerweile zu einer Gruppenstärke von 10 Mann und einer Dame angewachsen, wurden wir vom Organisator Niklas zwischen den Gleisen zum Stellwerk Lwt geleitet, das besucht werden sollte. Wir stellten uns im Stellraum um die große Anlage herum auf und bekamen von einem Zeitzeugen (Frank Müller) eindrucksvolle Geschichten aus seiner Zeit des Dienstes in diesem Bereich erzählt. S/W-Fotos von vor 20 Jahren, die der Zeitzeuge mitgebracht hatte, gaben den Teilnehmern einen weiteren (optischen) Eindruck davon. Anschließend machten wir uns auf den Weg, um zum südlichen Ende der in einer Kurve beginnenden [2] Goertzbahn zu wandern (Niklas, wie lang ist die Strecke noch 'mal genau?). Den Abschluss bildete dabei ein Fdl einer großen, in Berlin tätigen Nahverkehrsorganisation, der mit einer markerschütternden Pfeife die Teilnehmer vor allerlei Gefahren warnte (z. Bsp. weiblichen Fahrradfahrern, männliche wurden nicht so intensiv wahrgenommen). Allerlei Anekdoten aus dem Leben von Nebenbahnmitarbeitern (z. Bsp. Rechtsstreitigkeiten mit Anwohnern der Trasse zum Betätigen von Gefahrensignalen (vulgo Pfeiffen), Karambolagen von Dienst- und uneinsichtigen Kraftfahrzeugen mit vorhersehbaren Folgen oder Trassenfreischneidungen und entsprechenden Protesten der Anwohner) wurden erzählt, während wir die Strecke langsam gen Süden wanderten. Nach einer weiteren Kurve betraten wir das Gelände des ehemaligen Südbahnhofes der Goertzbahn [3], der nicht mehr wirklich als solcher zu erkennen war. Eine Bahnsteigkante im Dickicht ... das ist es. Der Personenverkehr auf einer Nebenbahn hat im Westen der großen Stadt einfach keine Chance. Dafür gibt es noch einige Anzeichen eines florierenden Güterverkehrs (wenn auch im Vergleich zum Güterverkehr mit Lastwagen nur einen Promillebereich abdeckend): Südlich der Goerzallee sollten beispielhaft ein Werk eines großen Herstellers von Autoteilen und ein Werk eines Dosenherstellers genannt werden. Auf Andrés Seiten sind ein paar Fotos von den Anschlussstellen zu sehen. Wir erreichten das Gelände des Vereines [4] und berieten, wie wir den Tag angemessen abschließen könnten. Nach kurzer Beratung wurde entschieden, einen in der Nähe befindlichen Gewerbebetrieb der Gebrüder Albrecht aufzusuchen, um Speisen und Getränke zu erwerben, die dann auf dem Vereinsgelände bei geselligen Beisammensein für ein angenehmes Gefühl im Magen sorgen sollten. Gesagt, getan. Nur die Dame möchte an dieser Stelle sicher erwähnen, dass "Nähe" eine doch von der Schrittweite einer Person abhängige Größe ist. :-) Der Abschluss des Tages geriet dann auch zu einem sehr angenehmen Beisammensein, der den Teilnehmern bestimmt am längsten in Erinnerung bleiben wird. Niklas zeigte voller Stolz einige Ausstellungsstücke des vereinseigenen Museums (z. Bsp. diverse Fahrkartendruckgeräte unterschiedlicher Herkunft und Funktions- weise) und andere Mitglieder die Funktionstüchtigkeit der Motordraisine "Fridolin". Thomas Krickstadt, Berlin, Germany |
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Weitere Links zum Thema
Der Verein
AG Märkische
Kleinbahn |
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letzte Änderung an dieser Homepage: |
Montag, 30 August 2004 - 19:18 |