Bauabschnitt 1 des Projekt: "Wiederinbetriebnahme der Strecke Südkreuz (a) - Ludwigsfelde (a)" |
km 5,200 (nördl. Prellerweg) - km 9,000 (nördl. BLIH) |
| Länge: 3,800 km |
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| Das Planfeststellungsverfahren für den Bauabschnitt 1, zwischen km 5,200 und km 9,000, wurde im Dez. 1997 auf der Basis des neuen Bundesschienenwegeausbaugesetzes vom 15. November 1993 eingeleitet. Der dazugehörige Planfeststellungsbeschluss erfolgte am 12.8.2002, der im Okt. 2002 öffentlich ausgelegt wurde. Eine Ergänzung erhielt der Beschluss durch ein Urteil des BVG vom 24.9.2003. Durch eine Klage (Urteil) der Wohnungsbaugesellschaften zweier in einer Entfernung von 14 m bzw. 65 m an die Trasse angrenzender Hochhäuser in der Lankwitzer Charlottenstr. und der Tempelhofer Röblingstr. mussten weitergehende aktive Lärmschutzmaßnahmen in Form von Lärmschutzwänden eingeplant werden. | |
Bauabschnitt
1 der Anhalter Bahn |
Blick
aus dem Weltraum auf den Bauabschnitt 1 (Klick aufs
Bild = größer) |
| Der Bauabschnitt 1,
der nördlich des Prellerweges beginnt, erstreckt sich bis zum Nordkopf
des zukünftigen
Haltepunkt Berlin-Lichterfelde Ost.
Neben der Trasse der Anhalter Bahn beinhaltete der Bauabschnitt 1 auch Vorleistungen für die hier noch parallel, auf den Außenseiten verlaufende Trasse der zukünftigen Dresdener Bahn. Im Verzweigungsbereich der nach Südwesten verschwenkenden Anhalter Bahn mit der nach Südosten abschwenkenden Dresdener Bahn entstanden zwei unabhängige Kreuzungsbauwerke für deren Vorort- und zukünftigen Fernbahntrasse. Die zwei entstandenen Rampenbauwerke für jeweils ein späteres Gleis der Dresdener Bahn beginnen nördlich des Prellerweges. Die westliche Rampe mündet in einem "Überflieger", der die innenliegende Trasse der Anhalter Bahn südlich des vorher überquerten Prellerweges kreuzt. Auch hier wurde ein evt. späterer viergleisiger Ausbau der Anhalter Bahn berücksichtigt. Die östliche Rampe überquert gemeinsam mit der Trasse der Anhalter Bahn, für die auch ein altes Brückenstellwerk entfernt werden musste, den Prellerweg. Dafür mussten hier drei alte Eisenbahnüberführungen (EÜ) durch drei komplette Neubauten ersetzt werden. Zwischen den beiden Überbauten für je ein Gleis der Anhalter Bahn hat man hier Platz für einen weiteren zweigleisigen Überbau vorgesehen. Im Kreuzungsbereich mit der auf einem Damm verlaufenden Vorortstrecke der Dresdener Bahn musste eine EÜ als Kreuzungsbauwerk (Krbw) eingesetzt werden. Um die Sperrung der darauf verlaufenden S-Bahnstrecke (S2) so kurz wie möglich zu halten, wurde das Krbw nördlich der Kreuzung erbaut, und innerhalb einer dreiwöchigen Sperrpause in den inzwischen "durchbrochenen" Bahndamm geschoben. Auch dieses Krbw ist in einer Spannweite errichtet, die ohne weiteres vier Gleise überbrücken könnte. Bis hier wurde für einen evt. späteren viergleisigen Ausbau das Planum zwischen den beiden verlegten Gleisen freigehalten. Südlich des Krbw ist dafür, bis in den Bereich des S-Bf. Lankwitz, die östliche Trassenseite vorgesehen. Im weiteren Verlauf der Anhalter Bahn, die südlich der Eisenbahnkreuzung in einem Einschnitt und wieder neben der Vororttrasse liegt, wird der Steglitzer Damm unterquert. Diese Straßenüberführung (SÜ) ist schon in den Jahren 1999/2000 im Zuge einer altersbedingten Auswechselung mit entsprechenden Ausmaßen errichtet worden. Nach dem passieren des westlich an der Vorortstrecke liegenden S-Bf. Südende überquert die Trasse nach einer in südwestlicher Richtung verlaufenden Kurve den Teltowkanal. Hier mussten je zwei alte Überbauten über die ehemalige Uferstrasse und den Kanal entfernt werden. Als Ersatz überspannt ein kompletter, mit Hindernissen errichteter Neubau den Teltowkanal. Die durch die Geländegegebenheiten inzwischen auf einem Damm verlaufende Trasse überquert anschließend den Edenkobener Weg. Hier entstand nach Entfernung der alten EÜ ein kompletter Neubau. Auch die folgende EÜ an der Leonorenstr. ist ein Neubau. Hier waren allerdings keine alten Bauten mehr zu entfernen. Im Bereich des S-Bf. Lankwitz entstand eine neue Fußgängerunterführung (FT), wie auch zwischen der Nicolai- und Dillgesstraße. In diesem Bereich wird die Neubaustrecke langsam an den östlichen Rand der gesamten Bahntrasse geführt, den sie bis zur Kreuzung mit der Seydlitzstr. erreicht hat. Für einen viergleisigen Ausbau würde hier der Bereich zwischen Fernbahn- und Vorortgleisen genutzt werden. Die letzte EÜ in diesem Bauabschnitt über der Seydlitzstr., für die zwei alte Überbauten entfernt wurden, ruht auf den alten tiefgegründeten, und nur im Auflagebereich angepassten Widerlagern. Südlich dieser EÜ, schon im Bereich des ehem. Ortsgüterbahnhof Lichterfelde Ost und östlich der ehem. Fernbahnsteige des Bf. Berlin-Lichterfelde Ost endet der 3,8 km lange Bauabschnitt 1, für den im Vorfeld Kosten von 30 Millionen Euro veranschlagt waren. |
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Bauschild des Bauabschnittes 1 |
Detail mit den Kreuzungsbauwerken |
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Bauarbeiten in diesem Abschnitt begannen Mitte Jan.
2003 mit den Rodungsarbeiten, und wurden nach der
Installation der Signaltechnik im Sep. 2005 und dem
Einschalten der Fahrspannung am 19.12.2005
abgeschlossen. Nach den erforderlichen Abnahmen wurde
dieser Abschnitt zusammen mit dem gesamten neuen
Nord-Süd-Abschnitt der Fernbahnstrecken des Knoten
Berlin zum Fahrplanwechsel am 28.5.2006 in Betrieb
genommen. Weitere Daten zum Bauablauf (tlw. ca. Werte)
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| Baugeschehen in
diesem Bauabschnitt (Weitere Bilder in Bildhistorie der Streckenbeschreiungen) |
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Abriss und Neubau der Eisenbahnüberführungen am
Prellerweg
Weitere Bilder vom Bau der EÜ auf der Webseite von Firebird |
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Bau, Streckensperrung und Inbetriebnahme
Weitere Bilder vom Bau und Verschiebung auf der Webseite von Firebird |
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Vorarbeiten am FT Nicolai-/Dillgestr. (6/2003) |
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Ausheben der alten Überbauten
am Teltowkanal (11/2003)
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Einhängen der Träger des neuen
Überbaues am Teltowkanal (4/2004)
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Bau der neuen Kanalüberführung
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Abriss und Neubau der Eisenbahnüberführung am
Edenkobener Weg
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Abriss und Neubau der Eisenbahnüberführung an
der Leonorenstr.
Weitere Bilder vom Bau der EÜ auf der Webseite von P. Rudolph |
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Abbruch und Neubau der Fußgängerunterführung am
S-Bf. Lankwitz
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Abbruch und Neubau der Fußgängerunterführung am
S-Bf. Lankwitz
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Abbruch und Neubau der Eisenbahnüberführung an
der Seydlitzstr.
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